Tierwirtschaft · LANDKREIS GÖRLITZ

Tiere versorgen. Flächen bewirtschaften. Verantwortung übernehmen.

Rinder halten, Tierbestände kontrollieren, Futter anbauen und mit moderner Landtechnik arbeiten: Tierwirtschaft verbindet den täglichen Umgang mit Tieren mit Arbeit auf der Weide, im Stall und auf den Feldern. Bei Viereichener wird sichtbar, wie eng Tierhaltung, Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion zusammengehören.
Entdecke den Beruf Tierwirt/in anhand eines regionalen Betriebs.

VON DER WEIDE BIS ZUR REGIONALEN VERMARKTUNG 

Viereichener Rindfleisch e.G. in Rietschen

Die Viereichener Rindfleisch e.G. ist ein landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb mit eigener Rinderhaltung, Futterproduktion und Verarbeitung. Die Mutterkühe werden auf großen Weideflächen gehalten, die Tiere im eigenen Betrieb versorgt und die benötigten Futtermittel weitgehend selbst erzeugt. Zum Arbeitsalltag gehören die tägliche Tierkontrolle, die Pflege von Koppeln und Zäunen, die Sicherstellung von Wasser und ausreichender Weidefläche sowie die Aufzucht der Kälber. Auch die Ernte von Mais, Grünland, Luzerne und Klee gehört dazu. Die daraus entstehenden Produkte werden über die eigene Fleischerei und regionale Verkaufsstellen vermarktet.
Beispielgebend für die Fachrichtung Rinderhaltung zeigt der Betrieb, wie Tierwirte mit Tieren, Flächen, Maschinen und betrieblichen Abläufen arbeiten.

Einblicke in den Arbeitsalltag

Einblicke in die Aufgaben eines Tiewirtes

Ein Tag mit Richard Jakob

Der Film begleitet Richard Jakob bei verschiedenen Aufgaben im Betrieb: bei der Kontrolle der Rinder, auf der Weide, im Traktor und während der Grünfutterernte.
Die Aufnahmen zeigen, dass moderne Tierhaltung viele Aufgaben verbindet. Die Arbeit findet nicht nur direkt am Tier statt, sondern auch auf den Flächen, an Maschinen und bei der Organisation der täglichen Abläufe.

Nah an der Praxis

EIN BERUF MIT VIEL VERANTWORTUNG

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Tiere beobachten

Die Tiere werden täglich kontrolliert. Dabei geht es darum, Veränderungen früh zu erkennen, den Gesundheitszustand einzuschätzen und sicherzustellen, dass Wasser, Futter und ausreichend Platz vorhanden sind.

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Flächen bewirtschaften

Weideflächen und Koppeln müssen gepflegt, Zäune kontrolliert und alte Anlagen instand gehalten werden. In Weißkeißel bewirtschaftet der Betrieb rund 300 Hektar Grünland, das auch als Weidefläche genutzt wird.

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Futter selbst erzeugen

Mais, Grünland, Luzerne und Klee werden auf den eigenen Flächen angebaut und geerntet. Luzerne und Klee liefern zusätzlich Eiweiß und helfen dabei, auf den Zukauf von Soja zu verzichten.

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Technik einsetzen

Viele Arbeitsabläufe sind modern und teilweise automatisiert. Beim Mähen und Ernten kommen große Maschinen und digitale Lenksysteme zum Einsatz. Technisches Verständnis und ein sicherer Umgang mit der Landtechnik sind deshalb wichtig.

Der Beruf auf einen Blick

Tierwirtschaft verstehen.

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Aufgaben

Rinder versorgen, Tierbestände kontrollieren, Kälber aufziehen und bei Bedarf mit der Flasche füttern: Tierwirtinnen und Tierwirte beobachten die Tiere täglich und reagieren auf Veränderungen. Außerdem erzeugen und lagern sie Futter und kümmern sich um Weiden, Koppeln, Zäune und Stalleinrichtungen.

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Arbeitsumfeld

Tierwirtinnen und Tierwirte arbeiten im Stall, auf weitläufigen Weideflächen, an Futterlagern und mit landwirtschaftlichen Maschinen. Die Arbeit findet bei jedem Wetter und zu unterschiedlichen Jahreszeiten statt. Je nach Betrieb gehören auch die Verarbeitung und Vermarktung tierischer Produkte dazu.

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03

Was wichtig ist 

Freude am Umgang mit Tieren, genaue Beobachtungsgabe, Verantwortungsbewusstsein und körperliche Belastbarkeit sind wichtige Voraussetzungen. Ebenso gefragt sind technisches Verständnis, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, bei wechselnden Witterungsbedingungen zu arbeiten.

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Futter und Flächen

Ein großer Teil der Arbeit findet auf den Feldern und Weiden statt. Mais, Grünland, Luzerne und Klee werden angebaut, gepflegt und geerntet, damit der Betrieb sein Futter selbst erzeugen kann. Auch Koppeln, Zäune und Wasserstellen müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Wie komme ich da rein?

Finde deinen Einstieg.

Ob Praktikum, Berufswechsel oder Ausbildung: Der nächste Schritt lässt sich am besten direkt mit einem Betrieb oder einer Beratungsstelle klären.

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Mit Erfahrung

Erfahrungen aus Landwirtschaft, Tierpflege, Maschinenarbeit oder der Bewirtschaftung von Flächen können eine gute Grundlage für die Tierwirtschaft sein.

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Mit einem Berufswechsel

Ein Praktikum kann zeigen, ob die Arbeit mit Tieren, landwirtschaftlicher Technik und wechselnden Arbeitsorten zu dir passt. Frage direkt bei regionalen Betrieben nach Möglichkeiten zum Kennenlernen.

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Mit einer Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Tierwirt/in verbindet praktische Arbeit im Betrieb mit Berufsschule und überbetrieblichen Lehrgängen. In Sachsen liegt ein Schwerpunkt auf der Fachrichtung Rinderhaltung.

Kontaktdaten

Viereichener Rindfleisch eG

Ostritz · Landkreis Görlitz 

Der Familienbetrieb von Ronny Junge verbindet Zierpflanzenbau, Floristik, Friedhofsgärtnerei und Dienstleistungen im Garten- und Landschaftsbereich. Im Betrieb werden Pflanzen kultiviert, verkauft und gepflegt. Auch Grabgestaltung, saisonale Bepflanzung und floristische Arbeiten gehören zum Angebot.

Görlitzer Straße 34, 02956 Rietschen
Telefon: 035772 40728
E-Mail: buero@viereichener.de 

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